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Jewish Cemeteries in Germany Vol.3 Vergrößern

Jewish Cemeteries in Germany Vol.3

Gesamtdokumentation aller jüdischen Friedhöfe im gesamten Rhein-Lahn Kreis mit ca. 2000 Fotos.

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Bad-Ems

In Bad Ems gibt es einen alten und einen neuen jüdischen Friedhof, die unmittelbar nebeneinander liegen. Der alte Friedhof wurde um 1800 angelegt. Unterhalb davon liegt der seit Ende des 19. Jahrhunderts angelegt neue Friedhof. Beide Teile befinden sich heute innerhalb des allgemeinen Friedhofes im Emsbachtal. Unbelegte Flächen des jüdischen Friedhofes wurden nach 1945 in den allgemeinen Friedhof integriert, weswegen in einer neueren Erweiterungsfläche des jüdischen Friedhofes aus den 1930er-Jahren nur noch eine Reihe mit Gräbern jüdischer Verstorbener belegt ist, die darunter liegenden mit Gräbern nichtjüdischer Verstorbener.  Auf dem Friedhof wurden auch jüdische Kurgäste der Stadt beigesetzt. Die Friedhofsfläche umfasst 13,66 ar. Eine kleine Leichenhalle ist vorhanden. Der Friedhof ist hervorragend gepflegt. Er wurde auch nach 1945 vereinzelt belegt.

Balduinstein

Der jüdische Friedhof in Balduinstein wird erstmals 1721 genannt. Es sind nur 13 Grabsteine erhalten. Am Eingang steht ein 1983 errichteter Gedenkstein. Die Friedhofsfläche des umgrenzten Teiles umfasst 6,18 ar.

Bornich

 Der jüdische Friedhof bei Bornich wurde vermutlich noch Ende des 17. Jahrhunderts (bald nach 1681) angelegt. Er war gemeinsamer Friedhof für die jüdischen Gemeinden (beziehungsweise jüdischen Familien) in Bornich, Bogel, Ruppertshofen, St. Goarshausen und Welterod sowie für diejenigen in St. Goar und Werlau (linksrheinisch). Es sind etwa 80 Grabsteine erhalten. Die Friedhofsfläche umfasst 31,34 ar. Der Bornicher jüdische Friedhof gilt als "der schönste jüdische Friedhof in weitem Umkreis".

Braubach

Über die Geschichte des jüdischen Friedhofes in Braubach liegen nur wenige Informationen vor. Er wird spätestens im 17. Jahrhundert angelegt worden sein. Einige der noch lesbaren Steine datieren am Anfang des 18. Jahrhunderts. Durch einen Grundstückstausch wegen eines Sportplatzes kam der Friedhof vor einigen Jahren innerhalb des Gebietes der (ehemaligen) Blei- und Silberhütte Braubach. Der Abhang unmittelbar unterhalb des Friedhofes wurde für eine Erweiterung der Firmenfläche abgegraben.

Burgschwalbach

Der jüdische Friedhof von Burgschwalbach wurde vermutlich Anfang des 19. Jahrhundert angelegt. Er wurde von mehreren jüdischen Gemeinden in der Umgebung gemeinsam belegt (am Ort selbst gab es keine jüdische Gemeinde): Oberneisen, Hahnstätten, Rückershausen, Hausen, Kettenbach und Holzhausen ü. Aar sind die Herkunftsorte der hier Beigesetzten. Der Friedhof lag ungefähr in der Mitte dieser Gemeinden. Es sind noch 81 Grabsteine vorhanden. Vor allem im älteren Teil befinden sich sehr schön ausgearbeitete Inschriften und Ornamente. Die Friedhofsfläche umfasst 25,96 ar.  

Cramberg

Der jüdische Friedhof in Cramberg ist noch im 17. Jahrhundert von den Fürsten von Schaumburg als "ewige Begräbnisstätte für die Juden der Grafschaft Schaumburg" angelegt worden. Insbesondere wurde der Friedhof von den jüdischen Gemeinden Holzappel (bis zur Anlage eines eigenen Friedhofes) und Cramberg belegt (Cramberg selbst zählte zur Synagogengemeinde in Diez). 
    
Der Friedhof ist gegliedert in einen älteren Teil an einem stark abschüssigen, heute bewaldeten Hand. In diesem Teil sind viele Grabsteine in die Erde gesunken. Es finden sich einige sehr schön beschriebene und gestaltete Grabsteine. Der neuere Teil liegt auf einer oberhalb des abschüssigen Geländes befindlichen Wiese. Der neuere Teil ist eingefasst von einer Hainbuchenhecke. Die Friedhofsfläche umfasst insgesamt 22,80 ar. 

Dachsenhausen

Der jüdische Friedhof in Dachsenhausen wurde etwa 1915, also in der Zeit des Ersten Weltkrieges angelegt. Auf ihm wurden die in Geisig und Gemmerich verstorbenen jüdischen Personen beigesetzt. 31 Gräber sind vorhanden. Die letzte Beisetzung war 1934. Die Friedhofsfläche umfasst 11,95 ar.


Diez

Ein alter Friedhof, der Anfang des 17. Jahrhunderts angelegt wurde, ist bis 1895 belegt worden. Er wurde in der NS-Zeit eingeebnet. Auf dem Grundstück steht heute das Finanzamt. 
  
Der neue jüdische Friedhof wurde seit dem Ende des 19. Jahrhunderts belegt. Er umfasst eine Fläche von 19,27 ar (Flur 16, Flurstück 133). Auf den 59 Gräbern sind noch 33 Grabsteine erhalten.


Fachbach

Der jüdische Friedhof in Fachbach wurde gemeinsam von den jüdischen Gemeinden in Fachbach und Nievern belegt. Die letzten Beisetzungen dürften noch im 19. Jahrhundert stattgefunden haben. Die Friedhofsfläche umfasst 9,74 ar. 

Flacht

Die Toten der jüdischen Gemeinde wurden zunächst in Diez beigesetzt. Der jüdische Friedhof in Flacht wurde erst 1921 angelegt. Es sind nur elf Gräber beziehungsweise Grabsteine vorhanden. Auf dem Friedhof steht ein Gedenkstein, der auf Anregung von Jehuda Leopold Frank 1962 errichtet worden war. Die Friedhofsfläche umfasst 4,63 ar.
  
Die elf Grabsteine stehen für: Dina Saalberg geb. Arfeld (1849-1925, ohne Grabstein), Isaak Frank (1854-1926, mit Gedenkinschrift für Therese Frank, 1865-1942), Toni Grünfeld geb. Arfeld (1893-1926), Ludwig Frank (1926-1926), Salomon Löwenstein (1884-1929), Hermann Arfeld (1884-1931), Levi Adler aus Oberneisen (-1931), Norbert Arfeld (1887-1935), Caroline Arfeld (1853-1936), Nathan Hermann aus Niederneisen (1865-1936, ohne Grabstein, dafür Gedenkstein für den Enkel Günther - Garx Mendel aus Niederneisen, 1921-2001 in New York)

Frücht

Der jüdische Friedhof in Frücht wurde 1813 angelegt (sog. "Judenwald"). Möglicherweise wurde der Friedhof in diesem Jahr auch erst eingefriedet, da im Ort berichtet wurde/wird, dass die Toten der jüdischen Gemeinde zuvor "im Wald" beigesetzt wurden. Die Friedhofsfläche umfasst 1,50 ar.

Holzappel

Zunächst wurde die Toten der jüdischen Gemeinde in Cramberg beigesetzt, bis ein eigener Friedhof in Holzappel angelegt werden konnte.

Kördorf

Es ist nicht bekannt, wann der Friedhof angelegt wurde. Die letzten Beisetzungen erfolgten in den 1930er-Jahren.  Der Friedhof ist mit einem einfachen Drahtzaun eingefriedet. Die Friedhofsfläche umfasst 26,00 ar.

Lahnstein

Ein alter jüdischer Friedhof wird 1732 genannt. Er lag "obig der Kehr" (oberhalb des jetzigen Friedhofes?). 
  
Ein neuer Friedhof wurde 1877 angelegt. Die Friedhofsfläche umfasst 9,72 ar.
Der Friedhof wurde 1979 geschändet. 

Miehlen

Über die Geschichte des jüdischen Friedhofes in Miehlen ist nur wenig bekannt. 1883 gab die Regierung Anweisung, den Friedhof einzuzäunen. Die Friedhofsfläche umfasst 24,60 ar. 

Nassau

Der Friedhof dürfte noch im 18. Jahrhundert angelegt worden sein. Die Friedhofsfläche umfasst 13,61 ar. Der Friedhof besteht aus einem alten Teil, auf dem nur noch ein kleiner Teil der Grabsteine erhalten ist und einem neueren Teil. 

Nastätten

Der jüdische Friedhof in Nastätten wurde bereits 1674 angelegt. Der älteste noch erhaltene Grabstein stammt aus dem Jahr 1837. In der NS-Zeit wurden die meisten Grabsteine abgeräumt. Die Friedhofsfläche umfasst 17,11 ar.  

Niedertiefenbach

Der Friedhof wurde vermutlich Anfang des 19. Jahrhunderts für die in Ober- und Niedertiefenbach lebenden jüdischen Familien angelegt. Es sind 28 Grabsteine aus den Jahren 1812 bis 1937 erhalten. Der Friedhof ist von Fichten umgeben. Die Friedhofsfläche umfasst 13,35 ar.

Nochern

Auf dem jüdischen Friedhof von Nochern wurden vor allem die Toten aus den in Weyer, Nochern und Lierschied lebenden jüdischen Familien beigesetzt, die eine gemeinsame jüdische Gemeinde bildeten. Auf dem Friedhof sind noch 25 Grabsteine erhalten. Die Friedhofsfläche umfasst 25,40 ar.

Osterspai

Der jüdische Friedhof in Osterspai war gemeinsamer Begräbnisplatz für die in Filsen, Kamp-Bornhofen und Osterspai lebenden Juden. Auf dem Friedhof sind nur noch vier Grabsteine aus den Jahren 1917 bis 1922 vorhanden. Die Friedhofsfläche umfasst 7,84 ar. 
       
1997 wurde der Friedhof völlig verwüstet (Grabsteine umgeworfen, Einfriedung zerstört). Auch im August 2002 wurde der Friedhof geschändet (wiederum Grabsteine umgeworfen).

Seelbach

Der Friedhof wurde am Ende des 19. Jahrhunderts angelegt. Es sind nur vier Grabsteine erhalten. Der Friedhof war nur für die wenigen in Seelbach lebenden jüdischen Familien bestimmt. Die Friedhofsfläche umfasst  10,63 ar.

Singhofen

Der Friedhof wurde 1860 angelegt. Die Friedhofsfläche umfasst 15,33 ar.

Wasenbach

Auf dem kleinen jüdischen Friedhof von Wasenbach sind nur sechs Grabsteine erhalten. Die Friedhofsfläche umfasst 9,75 ar. 
    


 


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